Archive - November 2016

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8 Antworten zum Thema „Kündigung“
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Die zwei Seiten der Wochenendarbeit

8 Antworten zum Thema „Kündigung“

Die Fragen und Antworten zum Thema „Kündigung“ sind quasi unerschöpflich. Ich möchte Ihnen heute kurze Antworten auf 8 der häufigsten Fragen zu diesem Thema geben:

1. Kann wegen schlechter Arbeit gekündigt werden?

Es ist nicht möglich, einen Arbeitnehmer zu kündigen, nur weil er Fehler macht. Das stellte das Landesarbeitsgericht in München fest (Az.: 3 Sa 764/10). Sollte ein Mitarbeiter viele Fehler machen, ist der Arbeitgeber gezwungen, die „Durchschnittsleistung“ von vergleichbaren Arbeitnehmern über einen längeren Zeitraum zu dokumentieren. Erst wenn der unter Beobachtung stehende Mitarbeiter diese Fehlerquote nachweisbar und über längere Zeit hinweg erheblich überschreitet, könnte eine Kündigung in Betracht gezogen werden.

2. Wie lange kann man gegen eine Kündigung klagen?

Kurzum: die Kündigungsschutzklage kann nur innerhalb drei Wochen erhoben werden. Diese Frist beginnt mit der Zustellung der Kündigung.

3. Was ist der Unterschied zwischen „ordentlicher Kündigung“ und „außerordentlicher Kündigung“?

Bei der ordentlichen Kündigung müssen die vom Gesetz vorgeschriebenen Fristen eingehalten werden. Bei der außerordentlichen Kündigung kommt es zu einer fristlosen Kündigung. Für diese fristlose Kündigung muss aber ein triftiger Grund vorliegen, z.B. Beleidigung, Arbeitsverweigerung, strafbare Handlung, uvm.

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Die zwei Seiten der Wochenendarbeit

„Samstags gehört Vati mir“. Mit diesem Slogan wurde 1956 für die Fünf-Tage-Arbeitswoche geworben. Letztendlich wurde diese Neuerung durchgesetzt und gilt bis heute noch in vielen deutschen Betrieben als Standard.

Heute streben die Unternehmen schon wieder nach 6 Tage-Wochen oder 7-Tage-Wochen. Durch die Globalisierung, die Flexibilisierung und den technologischen Wandel wird die Wochenendarbeit wieder mehr gefragt und eingesetzt.

Die Vorteile der Wochenendarbeit sind klar erkennbar. Arbeitgeber produzieren mehr, arbeiten flexibler und machen letztlich mehr Umsatz. Die Arbeitnehmer ziehen den Nutzen aus Wochenendzuschlägen und erhöhen ihre Verdienstmöglichkeiten.

Doch ist es das alles wert?
Was sind Nachteile der Wochenendarbeit?

Ich zeige Ihnen einige Kennzahlen, über die man nachdenken sollte:

  • Für 35 % ist Wochenendarbeit der Regelfall. 15 % arbeiten sehr oft am Samstag und Sonntag und 20 % machen dies oft.
  • Am meisten werden Arbeitnehmer im Gastronomiegewerbe am Wochenende eingesetzt. Danach folgen Handel, Gesundheit und Soziales, Erziehung und Unterricht.
  • Beschäftigte mit niedrigem Einkommen arbeiten öfter am Wochenende als andere. weiterlesen

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