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Burnout Prophylaxe – mit „guten“ Pausen entgegenwirken

Burnout Prophylaxe – mit „guten“ Pausen entgegenwirken

Burnout ist eine sehr unangenehme Sache. Und zwar nicht nur für den Arbeitnehmer selbst, der lange Zeit unter den Auswirkungen leiden kann, sondern auch für den Arbeitgeber, der meist ungeahnt auf einen seiner Mitarbeiter verzichten muss.

Darum ist es klar, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen einem Burnout entgegenarbeiten sollten. Am besten machen Sie das mit „guten“ Pausen.

Pausen gegen Burnout – was sagt das Gesetz?

Pausen wirken mangelnder Konzentration, Erschöpfung und damit auch einem Burnout entgegen. Welche Rechte und Pflicht gibt das Gesetz zu Pausen vor. Hier erinnere ich Sie an einige wichtige Punkte:

  • § 5 des ArbZG sagt, dass die Ruhezeit am Ende der täglichen Arbeitszeit beginnt und mit erneutem Arbeitsbeginn endet. Grundsätzlich beträgt die Ruhezeit mind. 11 Stunden und darf nicht durch einen Arbeitseinsatz unterbrochen werden. Ganz wichtig ist hierbei, dass Bereitschaftsdienst als Arbeitseinsatz gilt und nicht in die 11 stündige Ruhephase fallen darf.
  • § 16 des ArbZG besagt, dass Arbeitgeber gewährleisten müssen, dass die Pausen- und Ruhezeiten eingehalten werden. Dazu muss eine Zeiterfassung erfolgen.
  • § 2 des ArbZG zeigt auf, dass Ruhepausen nicht zur Arbeitszeit zählen und im Voraus feststehen müssen. Ziel der Pausen ist es, die Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers über den ganzen Tag hin zu erhalten. So beugen Sie einem Burnout vor. weiterlesen

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