Business Knigge – Begrüßung und Vorstellung

Anstand und Benehmen gehören zu den wichtigen Bestandteilen eines beruflichen Alltags und richtig angewandt führen sie nicht selten zu mehr Erfolg am Arbeitsplatz.

Wie Sie gleich sehen werden, gebe ich Ihnen in meinem Blog gerne einen Überblick über einige einfach anzuwendende Manieren, die eigentlich selbstverständlich sind, dennoch immer wieder einer Erinnerung bedürfen.

In diesem Beitrag möchte ich auf die Begrüßung und Vorstellung eingehen. Im Gegensatz zum Alltag gelten im Beruf nämlich ganz andere Regeln.

Business Knigge: die Rangfolge der Begrüßung

Grundsätzlich gilt: der Rangniedere begrüßt den Ranghöheren!

Danach kann man anfügen:

  • der Mann grüßt die Frau
  • der Jüngere grüßt den Älteren
  • der Einzelne grüßt die Gruppe
  • der zuletzt kommende grüßt die anderen

Wenn zwei Ihrer Geschäftspartner oder auch Arbeitskollegen sich nicht kennen, ist es wichtig, dass Sie zuerst den Rangniederen dem Ranghöheren vorstellen.

Beispiel: „Guten Tag Herr Kling, ich möchte Ihnen gerne Herrn Ruh vorstellen, er ist Marketingassistent bei uns im Haus. Herr Ruh, dass ist Herr Kling, unser stellvertretender Geschäftsführer.“

Der Rang wird sogar Titeln vorangestellt.

Beispiel: „Herr Kling, Herr Dr. Schmid, das ist Herr Ruh aus unserer Marketingabteilung. Herr Ruh, ich darf Ihnen Herrn Kling, unseren stellvertretenden Geschäftsführer vorstellen und Herrn Dr. Schmid, unser Leiter für Forschung und Entwicklung.“

Kunden und Geschäftspartner stehen in der Hierarchie ganz oben.

Beispiel: „Herr Sanderson, das ist Herr Kling, unser stellvertretender Geschäftsführer. Herr Kling, das ist Herr Sanderson von unserem Partnerunternehmen in Kanada.“

„Ladies first“ wird nicht vergessen, solange die Hierarchie nicht verletzt wird.

Beispiel: „Frau Hieb, Herr Jensen, das ist Herr Ruh, unser Marketingassistent. Herr Ruh, dass sind Frau Hieb, unsere Prokuristin und Herr Jensen, ebenfalls Prokurist in unserem Hause.“

Treten Sie bei einer Veranstaltung zu einer Gruppe Personen, die Sie nicht kennen, ist es ratsam, sich zuerst vorzustellen und Ihren beruflichen Status zu benennen.

Beispiel: „Guten Abend, mein Name ist Peter Ruh, ich bin Marketingassistent bei der KFB GmbH.“

Business Knigge: wohl gewählte Worte bei der Begrüßung

Mit Ihren Begrüßungsworten sollten Sie nicht sparen. Ein freudiges „Guten Morgen“ ist bei weitem freundlicher und motivierender als ein raunendes „Morgen“.

Noch besser kommt die Begrüßung an, wenn Sie den Namen eines Kollegen oder Vorgesetzten hinzufügen und alles mit einem ehrlichen Lächeln untermauern.

Ein „Guten  Morgen, Herr Kling.“ wirkt wahrlich persönlicher und zeigt von mehr Wertschätzung.

Unter Kollegen ist zum Mittagstisch ein „Mahlzeit“ kommun. Doch bei Vorgesetzten oder Geschäftspartnern wäre ein „Ich wünsche Ihnen eine angenehme Pause.“ oder „Genießen Sie Ihr Essen.“ angebrachter.

Wenn Sie den Namen Ihres Gegenübers vergessen haben, ist es nicht verkehrt höfflich nachzufragen. Beispiel: „Es tut mir leid. Ich habe Ihren Namen vergessen. Würden Sie ihn mir bitte nochmals nennen?.“

Business Knigge: der Handschlag bei der Begrüßung

Ob es bei einer Begrüßung zum Handschlag kommt, entscheidet der Ranghöhere. Beim ersten Zusammentreffen wird er meist durchgeführt. Ihr Händedruck sollte fest, aber nicht zu fest sein. Er wird von einem Lächeln und einer leichten Auf- und Abbewegung der Hand begleitet. Achten Sie darauf, dass die andere Hand nicht in der Hosentasche verweilt.

Sollten Sie Kunden oder Partner als Gäste haben, geht der Handschlag immer von Ihnen als Gastgeber aus.

Ebenfalls gilt es als Höflichkeit, dass Ranghöhere und Damen zuerst oder selbst entscheiden können, ob oder wem sie die Hand geben.

Wenn beide Personen Handschuhe tragen, können diese angelassen werden. Sollten nur Sie Handschuhe tragen, nehmen Sie sie besser ab.

Business Knigge: das Aufstehen bei der Begrüßung

Sobald jemand ihr Büro betritt, sollten Sie zur Begrüßung aufstehen.

Früher galt, dass Damen sitzen bleiben sollten, doch das ist veraltet. Auch Damen stehen zur Begrüßung auf.

Sollten Sie ungewünschten Besuch in Ihrem Büro erhalten, wäre es trotzdem sittlich, für die Begrüßung aufzustehen.

Business Knigge: Fehler bei der Begrüßung

Daran sollten Sie sich tunlichst halten:

  • Nichts im Mund haben
  • Nicht den falschen Namen nennen
  • Nicht den Titel vergessen
  • Nicht unerlaubt duzen
  • Nicht wegschauen
  • Nicht zu nahe herantreten

 

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