Ausbildung – Pro und Contra aus Unternehmersicht

Das Ziel der Ausbildung ist es, qualifiziertes Fachpersonal auszubilden, das nach der Ausbildungsphase die Prozesse innerhalb des Unternehmens so gut kennen gelernt hat, um eigenständig und produktiv arbeiten zu können. Es ist somit eine Art interner Wertschöpfung des Personals.

Viele Unternehmen setzen großes Vertrauen in selbst ausgebildete Arbeitskräfte und investieren viel in die Ausbildung junger Menschen. Andere wiederum vernachlässigen die Rekrutierung eigener Mitarbeiter und setzen auf sofort einsetzbare Arbeitnehmer.

Lohnt sich die Ausbildung für ein Unternehmen? Gerne zeige ich Ihnen die meist genannten Pro und Contra Argumente auf:

Contra aus Unternehmersicht:
Welche Gründe sprechen gegen die Ausbildung neuer Arbeitnehmer?

  • Die Ausbildungsdauer schreckt viele Unternehmer ab. Erst nach Beendigung der Ausbildung zählt der Auszubildende zum Fachpersonal und steht auch dann erst dem Unternehmen vollständig zur Verfügung.

  • Die Ausbildung verursacht Kosten. Darunter fallen Personalkosten für den Auszubildenden wie gesetzliche, tarifliche und freiwillige Sozialleistungen und Ausbildungsvergütungen. Ebenfalls fallen Kosten für Ausbilder an, sowie Sachkosten für Arbeitsplatz und Unterricht. Auch die Kosten für Prüfungsgebühren, Lernmaterial, etc. dürfen nicht unerwähnt bleiben.
  • Es muss immer Personal für die Ausbildung und für die Ausbildungsleitung zur Verfügung gestellt werden. Das führt häufig dazu, dass das für die Ausbildung eingesetzte Personal an anderen Stellen fehlt.

Ebenfalls, aber seltener erwähnt:

  • Der Betrieb ist einfach zu klein.
  • Für den Betrieb gibt es keine passenden Berufe.
  • Der organisatorische Aufwand ist zu groß.
  • Es sind bereits genügend Fachkräfte vorhanden.

Pro aus Unternehmersicht:
Welche Gründe sprechen für die Ausbildung neuer Arbeitnehmer?

  • Die Ausbildung wird speziell auf das Unternehmen und die Tätigkeiten, die der Auszubildende später übernehmen soll, abgestimmt. Sie können am Ende einen für Sie ausgebildeten Facharbeitnehmer übernehmen.
  • Der Auszubildende erbringt bereits während der Ausbildung produktive Leistung. Nicht vergleichbar mit einer Fachkraft, aber dafür auch nicht so kostenintensiv.
  • Für Sie fallen keine Kosten für Personalrekrutierung an.
  • Neue Arbeitnehmer müssen häufig mehrere Monate eingelernt werden. Nicht aber selbst ausgebildete. Sie können direkt nach Ausbildungsende anfangen.
  • Stellen Sie einen neuen Arbeitnehmer ein, haben Sie das Risiko einer Fehlbesetzung. Bei der Ausbildung ist dieses Risiko minimal.
  • Neue Arbeitskräfte brauchen einige Zeit, sich mit dem Unternehmen zu identifizieren. Auszubildende verinnerlichen diesen Identifikationsgedanken während der Ausbildung.
  • Auszubildende können Sie flexibel einsetzen und kurzfristige Engpässe rasch überbrücken, z. B. Krankheits- und Urlaubsvertretung.
  • Das Image und die Attraktivität des Unternehmens werden nach innen und außen verbessert. Wenn Sie ausbilden, tun Sie was für die Gesellschaft.

 

 

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